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NaturHaus * Ländelstraße 32 * 74382
Neckarwestheim
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Nr. 0892 Salbeiblätter geschnitten, Nr. 1392 Salbeitinktur, Nr. 0895 Salbei-Flüssigextrakt, Nr. 2327 Salbeiöl dalmatinisch
Salvia officinalis LINNÉ
Synonyme: Salvia chromatica et papillosa HOFFMG., S. cretica L.
p.p.,
S. grandiflora TEN. (non ETTLING), S. major et minor GMELIN, S.
tomen-
tosa MILL., S. officinalis [var.] latifolia ALEF. et [var.] crispa ALEF.
Die Art ist in Subgenus (Untergattung) Salvia, Sectio Eusphace einzuordnen.
(Familie der Lamiaceae)
Dalmatiner-Salbei, Echter Salbei, Edler Salbei, Scharlei,
Rauch-Salbei, Fischsalbe, Garten-Salbei, Sabikraut, Tugendsalbe,Scharlei, Königssalbei
Sage Oil, dalmatian type; Oleum Salviae officinalis, Salviae officinalis aetheroleum;
Huile essentielle de sauge dalmatien
Heimisch im Mittelmeergebiet, besonders im Adria-Raum, zum Teil in verschiedenen Ländern (Albanien, Mazedonien, Montenegro, Ungarn) kultiviert. Die Drogenimporte stammen vorwiegend aus Albanien und dem ehemaligen Jugoslawien.
Beim echten Salbei handelt es sich um einen bis zu 60 cm
hoch werdenden Strauch, dessen aufrechte Stengel mit vielen abstehend-filzig-behaarten
Seitenästen versehen sind.
Die Blätter sind einfach gebaut und langgestielt, 3 bis 10 cm lang und bis 3 cm
breit. Ihre Form ist länglich-eiförmig, sie verjüngen sich mehr oder weniger in
Richtung Stiel. Der Blattrand ist deutlich fein gekerbt, charakteristisch ist eine tief
eingesenkte, netzähnliche Nervatur sowie die unterseitige dichte, weißfilzige Behaarung.
Oberseits sind die Blätter nur in der Jugend dicht behaart.
Die Blüten sind als fünf- bis zehnblütige Scheinquirle angeordnet. Der Kelch
mißt 10-14 mm, ist flaumig behaart und drüsig punktiert; die Blütenkrone wird bis 35 mm
groß und weist entweder blauviolette, rosa oder weißliche Färbung auf. Es sind typische
Lippenblüten, deren Blütenkrone aus 2 (Oberlippe) bzw. 3 (Unterlippe) verwachsenen
Kronblättern (Petalen) besteht. Der aus 2 Fruchtblättern gebildete Fruchtknoten ist
durch falsche Scheidewände in 4 einsamige Fächer aufgeteilt, aus denen sich die
Klausenfrüchte entwickeln. Die 4-Teiligkeit des Fruchtknotens ist bereits an blühenden
Exemplaren von oben erkennbar.
Die beiden Unterarten ssp. major und ssp. minor kann man an den
Blattmerkmalen unterscheiden: Bei ssp. major sind die Blätter 5 bis 10 cm lang und
2 bis 5 cm breit, am Grunde niemals "geöhrt", sondern eher herzförmig. Die
Blätter der ssp. minor sind kleiner, 4-7 cm lang und 1 bis 2 cm breit, am Grunde
zumeist durch ein Paar kleiner Fiederblättchen geöhrt. Die Unterarten unterscheiden sich
voneinander weiterhin in der Blütenfarbe sowie im Aroma bzw. in der Zusammensetzung des
ätherischen Öls (siehe dort).
Andere Salvia-Arten bzw. Unterarten, insbesondere Salvia triloba L. fil.,
dürfen in Arzneibuchware nicht vorhanden sein.
Die Schnittdroge besteht aus kleinen Blattbruchstücken, die infolge der filzigen Behaarung oft aneinanderhängen. Auch diese kleinen Bruchstücke lassen auf der Unterseite die netzige Nervatur erkennen. Die Stücke sind oberseitig graugrün und feinbuckelig, unterseits weiß- filzig und feingrubig. Der feingekerbte Blattrand ist teilweise erkennbar. Man findet mehr oder weniger deutlich vierkantige, markige Stengelstückchen.
Bei den Herkünften aus dem ehemaligen Jugoslawien handelt es sich - wie bei unserer Ware auch - überwiegend um Wildsammlungen. Erntebeginn ist Mitte Juli, die Sammlung dauert dann bei günstigem Wetter bis in den Dezember hinein. Entlang der gesamten Adriaküste, aber auch in küstenentfernteren Gebieten mit noch mediterranem Einfluß sind dann die Wildsammler unterwegs. Der wertbestimmende Stoff im ätherischen Öl ist das Thujon, dessen Gehalt im Oktober am höchsten ist. Daher wird dieser Monat für die Ernte am günstigsten befunden. Eine Trocknung im direkten Sonnenlicht ist zu vermeiden, da Ölverluste bis zu 25% nachgewiesen wurden. Heute werden moderne Trockenanlagen mit vertikal strömender Zuluft von ca. 50o C eingesetzt. Der Feuchtigkeitsverlust bei der Trocknung beträgt immerhin 70 bis 80%. Nach dem Trocknen werden die Stengelanteile mittels Windfegen entfernt.
Bereits im alten Rom benutzte man die Blätter arzneilich.
Der Name der Pflanze spricht die segensreiche Wirkung an: Er ist vom lateinischen salvus
= heil, wohlbehalten abgeleitet. Der römische Autor Plinius d.Ä. (79 nach Chr.
verstorben), bekannt als Verfasser der "Naturalis historia", erwähnt Salvia,
und es ist sehr wahrscheinlich, daß er damit das Heilkraut Salvia officinalis meinte.
Der Beiname "herba sacra", heiliges Kraut, zeugt von der Wertschätzung,
die dem Kraut entgegengebracht wurde. Die Benediktiner haben die Salbeipflanze vermutlich
schon im 6. Jahrhundert nach Mitteleuropa gebracht und in ihren Klostergärten angebaut.
Karl der Große spricht von Salvia im "Capitulare de villis". Er riet, Salbei an
der günstigsten Stelle des Gartens zu ziehen.
Die heilige Hildegard betrachtete im 12. Jahrhundert den Salbei als wahres Allheilmittel.
Die Pflanze birgt in der Tat alle Heilkräfte einer der wichtigsten
Medizinkräuter-Familien in einem Individuum in sich: diejenigen der Lippenblütler, zu
der auch Thymian, Pfefferminze und Melisse zählen. Bis heute hat der Echte Salbei nichts
von seiner Beliebtheit als Heil- und Gartenpflanze eingebüßt. Gegen welche Krankheiten
früher kräuterheilkundlich vorgegangen wurde, zeigt ein Rezept aus der Karolingerzeit,
niedergelegt im berühmten Lorscher Arzneibuch:
EIN HEILTRANK FÜR EINEN LEICHTEREN SCHLAGANFALL
1 UNZE Myrrhe, 1 UNZE Weihrauchkörner, 1 UNZE Steckenkrautsaft, 1 UNZE Ammoniakgummi, 2 UNZEN Salbei. Man reibt es im Mörser, vermischt es mit 9 Stauf Wein und gibt es neun Mal zu trinken. Es hilft auch gegen einseitige Lähmung, das ist das schlaffe Herabfallen des Armes oder Beines, und gegen Epilepsie: Man mischt es mit einem Becher Essig und 2 Bechern Wasser und gibt davon während dreier Monde zu trinken: zuerst bei zunehmendem Mond am Donnerstag, Freitag und Samstag, dann ebenso bei abnehmendem Mond und wiederum bei zunehmendem Mond. Der Patient darf 40 Tage lang keinen Wein und kein Fleisch zu sich nehmen und soll in diesem Zeitraum an jedem Tag, an dem er diesen Trank nicht einnimmt, Sonnenwerbel, das ist Wegwarte, mit Wasser und Pfeffer trinken.
Salbeiblätter tragen die für Lippenblütler typischen
Drüsenschuppen, in denen das ätherische Öl gebildet wird. Salvia officinalis enthält
1 bis 2,5% ätherisches Öl, wobei die Arzneibuchvorschrift einen Mindestgehalt von 1,5%
vorschreibt. Dalmatinisches Salbeiöl ist reich an Thujon (etwa 35 bis zu 60%
Gehalt), einem Keton von mentholähnlichem Geruch. Näheres über diesen Aromastoff
und die weitere Zusammensetzung finden Sie im Abschnitt Salbeiöl.
Nennenswert sind als nichtflüchtige Inhaltsstoffe der Blätter noch Gerbstoffe in einer
Konzen-tration von 3 - 7%, darunter Rosmarinsäure ("Labiatengerbstoff") sowie
Bitterstoffe (Carnosol oder Pikrosalvin u.a.). Der Anteil der Pflanzenfarbstoffklasse
Flavonoide (Luteolin u.a.) beträgt 1 - 3%, genannt werden außerdem Triterpene
(Oleanolsäure und Abkömmlinge). Salbeiblätter reichern offenbar Eisen an, da die
in den Blättern gefundenen 700 bis 800 ppm (mg pro kg) für eine Droge außergewöhnlich
hoch sind. Auch der Magnesium- (ca. 4 ppm) und der Zinkgehalt (145 ppm) sind als
überdurchschnittlich zu bezeichnen.
Der Einsatz von Salbeipräparaten kann als
Erfahrungsheilkunde bezeichnet werden, da schlüssige Nachweise der Wirkung aufgrund
pharmakologischer Prüfungen der Inhaltsstoffe weitgehend fehlen. Eine Ausnahme ist die
schweißhemmende (antihidrotische) Wirkung, welche experimentell nachgewiesen wurde (eine
durch den Stoff Pilocarpin ausgelöste Schweißbildung wird rasch aufgehoben).Von alters
her wird die keimhemmende, entzündungswidrige und adstringierende Wirkung der Pflanze
geschätzt. Äußerlich vor allem im Mund-/Rachenraum angewendet, ist Salbei hilfreich bei
Entzündungen der Schleimhaut und des Zahnfleisches sowie bei Prothesendruckstellen. Man
nimmt die Zubereitungen zum Gurgeln, Pinseln und für Mundspülungen.
Für die antiseptische und entzündungshemmende Wirkung wird das ätherische Öl
verantwortlich gemacht, die adstringierenden Eigenschaften der Gerbstoffe unterstützen
diese Wirkung nachhaltig. Innerlich verabreicht helfen Aufgüsse aus Salbeiblättern bei
Verdauungsstörungen, Blähungen, Entzündungen der Darmschleimhaut und bei Durchfällen
(Gerbstoffgehalt!). Wie bereits oben kurz genannt, besitzt die Droge speichel- und
schweißsekretionshemmende Eigenschaften. Dies macht man sich zunutze bei
Nachtschweißbildung, aber auch bei psychosomatisch bedingter, übermäßiger
Schweißabsonderung.
In der Volksmedizin ist Salbei bekannt aufgrund seiner die Milchsekretion hemmenden
Wirkung (Unterstützung des Abstillens), zugeschrieben werden ihm auch eine leichte
blutzuckersenkende und menstruationsfördernde Wirkung (allerdings unbewiesen und daher
durch die Standardzulassung nicht abgedeckt!). Die in Kräuterbüchern beschriebenen
Vorzüge sind ungezählt.
Es wurde eine Offizielle Monographie für Salbeiblätter (Aufbereitungsmonographie
der Kommission E am BGA) erlassen.
Nicht vergessen darf man natürlich die Verwendung der Blätter als Küchengewürz. Die Verfeinerung von Gerichten mit Lammfleisch, Schweinefleisch, Wild oder Fisch oder aber zu Tomatensoßen bedeutet nur einen kleineren Teil der Verwendungsmöglichkeiten. Regionale Spezialitäten sind beispielsweise Blutwürste mit Salbei (Thüringen) oder in Omeletteteig gebackene Salbeiblätter. Buon appetito! - gesundheitsfördernde Wirkung als Dreingabe.Die Kräuterkosmetik des Salbei wird im Abschnitt Salbei-Flüssigextrakt besprochen.
Packungsbeilage nach § 11 AMG (Angaben der Standardzulassung)
Anwendungsgebiete:
Entzündungen von Zahnfleisch, Mund- und Rachenschleimhaut; Prothesendruckstellen, zur Unterstützung bei der Behandlung von Magen-Darm-Katarrhen.
Dosierungsanleitung und Art der Anwendung:
Zur Behandlung von Magen-Darm-Beschwerden wird 1/2 Teelöffel (1 bis 2 g), zur Behandlung von Entzündungen im Bereich der Mundhöhle 1 Teelöffel voll (ca. 3 g) Salbeiblätter mit heißem Wasser (ca. 150 ml) übergossen und nach 10 Minuten durch ein Teesieb gegeben. Soweit nicht anders verordnet, wird bei Magen-Darm-Beschwerden mehrmals täglich eine Tasse warmer Teeaufguß eine halbe Stunde vor den Mahlzeiten getrunken. Bei Entzündungen der Schleimhaut im Mund- und Rachenbereich wird mehrmals täglich mit dem noch warmen Teeaufguß gespült oder gegurgelt.
Dauer der Anwendung:
Tee aus Salbeiblättern soll nicht über längere Zeit eingenommen werden.
Hinweis:
Vor Licht und Feuchtigkeit geschützt aufbewahren.
Zulassungsnummer: 1229.99.99
Art der Anwendung: Zur Bereitung eines Teeaufgusses sowie zum Gurgeln oder Spülen.
Anmerkungen:
Zur Behandlung des Nachtschweißes wird der Tee 2 Stunden vor dem Zubettgehen getrunken. Zubereitungen aus Salbeiblättern dürfen nicht in hohen Dosen und nicht über längere Zeit eingenommen werden. Der Tee ist somit nicht als "Haustee" zum täglichen Gebrauch geeignet. Diese Empfehlung hängt mit den toxischen Eigenschaften zusammen, die der Inhaltsstoff Thujon bei Überdosierung entwickelt (Paracelsus: Allein die Dosis macht, daß ein Ding kein Gift sei!).
Die von uns angebotenen Salbeiblätter werden im
Vertragslabor des Lieferanten nach den in Deutschland gültigen Arzneibuchvorschriften
geprüft (DAB 10, Europäisches Arzneibuch) und dabei der Gehalt an ätherischem Öl
gemessen. Der vorgeschriebene Mindestgehalt beträgt hierbei 1,5%. In unserem Labor wird
die Identität nochmals genau nachgeprüft. Um Verfälschungen mit Blättern anderer, für
Arzneibuchware nicht zugelassener Salvia-Arten sicher ausschließen zu können,
schreibt die Prüfvorschrift eine Dünnschichtchromatographie vor.Diese Methode ist
erstmals von SCHILCHER zum Nachweis von Verfälschungen der Salbeiblätter genutzt worden.
Er machte sich die Tatsache zunutze, daß sich das ätherische Öl der offizinellen1)
Blätter in seiner Zusammensetzung in charakteristischer Weise von dem anderer Salvia-Arten
unterscheidet.Neben den als Verfälschung genannten Blättern von Salvia triloba könnten
auch die Blätter der Arten Salvia pratensis L. (mit doppelt gekerbtem Blattrand
und schwach behaart), Salvia nemorosa L. (feinflaumig behaart, ohne Drüsenschuppen
und geruchlos) sowie Salvia sclarea L., der bekannte Muskateller-Salbei
(unregelmäßig gekerbter Blattrand, stark abweichender Geruch) vorkommen und sind durch
die Analyse auszuschließen. Das Arzneibuch läßt auch auf andere Qualitätskriterien
prüfen. So wird das Vorhandensein von Stengelstückchen auf 3% Anteil begrenzt, da die
Stengel praktisch kein ätherisches Öl enthalten. Der erlaubte Wassergehalt wird auf 8%
begrenzt, um eine bessere Lagerfähigkeit der Droge zu gewährleisten. Im Hinblick auf die
Anwendungsmöglichkeit des Salbeiaufgusses als Gurgelmittel wäre eine Gehaltsbestimmung
der Gerbstoffanteile erwünscht, ist jedoch zur Zeit im DAB 10 nicht vorgesehen.
Die Aufbewahrung geschnittener Salbeiblätter soll kühl, trocken und vor Licht
geschützt, wegen des Gehaltes an ätherischem Öl jedoch nicht in Kunststoffbehältern,
erfolgen.
für kosmetische Zwecke
Die Tinktur ist bräunlich und riecht und schmeckt charakteristisch nach Salbei.
Salbeitinktur wird nach Arzneibuchvorschrift (Ergänzungsbuch zum DAB 6) aus 1 Teil grob gepulverten Salbeiblättern und 10 Teilen verdünntem Weingeist (unvergällter Ethanol 70%) durch das traditionelle Verfahren der Perkolation2) hergestellt.
Obschon die Tinktur lediglich für kosmetische Zwecke vertrieben wird, ist die Qualität ausgesucht, sie wird im Kontrollabor des Herstellers chargenbezogen nach den gültigen Arzneibuchvorschriften nachgeprüft und dabei folgende Eigenschaften gemessen:
Äthanolgehalt (Dieser beträgt ca. 65-66 Volumenprozent);
Prüfung auf Vorhandensein von Methanol und Isopropylalkohol (muß negativ sein)
Trockenrückstand (etwa 2%)
Prüfung auf Vorhandensein von Dreilappigem Salbei (darf nicht vorhanden sein)
Gehalt an ätherischem Öl (ca. 0,10%)
Dünnschichtchromatographie (muß entsprechen)
in der Kräuterkosmetik
Im Gegensatz zu den Salbeiblättern existiert leider für Salbeitinktur keine Standardzulassung. Diese informiert den Verbraucher über die genaue Verwendung als Heilmittel, wie Dosierungs- und Anwendungsvorschriften, Gegenanzeigen, Nebenwirkungen usw. Daher darf unsere Salbeitinktur nicht als Arzneimittel angeboten werden, denn sie hat keine Zulassung als solches. Dies bleibt den Apotheken vorbehalten, denn sie sind bei der Abgabe an Endverbraucher von dieser Pflicht befreit. Die äußerlich adstringierende und keimtötende sowie schweißhemmende Wirkung der Salbeitinktur und des Salbei-Flüssigextraktes macht man sich in der Kräuterkosmetik vielfach zunutze. Die Tinktur wird dabei dem Flüssigextrakt dann vorgezogen, wenn der hörere Alkoholgehalt erwünscht ist, wie bei Gesichts- und Rasierwässern und in der Mund- und Zahnpflege. Richtwert für die Einsatzkonzentration: 3 bis 5%.
(Nicht zur innerlichen Anwendung!)
Die vielfältige Wirksamkeit der Salbeiblätter wird in der Kosmetik gleichermaßen geschätzt wie in der Heilkunde. Verwenden Sie für arzneiliche Zwecke allerdings den Aufguß aus den getrockneten Blättern, denn Salbei-Flüssigextrakt ist nur für kosmetische Zwecke bestimmt. Er enthält einen zweiwertigen Alkohol, der nicht innerlich angewendet werden darf. Insbesondere in der Haarkosmetik ist der Flüssigextrakt wertvoll. In Shampoos und anderen Haarpflegemitteln wirkt er günstig bei Kopfschuppen, Haarausfall und fettem Haar. Umfangreiche Anwendungsmöglichkeiten in Hautcrèmes, Lotionen, Körpermilchen, Masken, Seifen, Bädern, Deodorants, in der Mund- und Zahnpflege.
Die Einsatzkonzentration liegt im Bereich zwischen 3 und 10%.
Unsere hiermit gegebenen Informationen sind mit Sorgfalt erarbeitet und nach bestem Wissen für Sie zusammengestellt worden. Eine Gewähr für deren Richtigkeit kann jedoch nicht gegeben werden, Irrtum und Änderungen bleiben vorbehalten. Die Anwendung, Verwendung und Verarbeitung der bezogenen Produkte liegen ausschließlich im Verantwortungsbereich des Abnehmers. Unsere anwendungstechnische Beratung (sei es in Wort oder Schrift) befreit Sie nicht von der eigenen Prüfung der bezogenen Waren auf ihre Eignung für die beabsichtigten Einsatzzwecke und Verfahren. Der Abnehmer muß sich daher vor der Anwendung über die sichere und korrekte Handhabung und Dosierung der Stoffe unterrichten., ebenso über eventuell bestehende gesetzliche Vorgaben. Für Schäden, die beim Umgang mit den Produkten entstehen, übernehmen wir keine Haftung.