Mandelprodukte


Nr. 0823 Mandelöl raffiniert, Nr. 2726 Mandelkleie, Nr. 0669 Bittermandelöl

Stammpflanze:

Prunus dulcis (MILL.) D.A.WEBB (Mandelbaum)
Synonyme: Prunus amygdalus B
ATSCH
, Amygdalus communis L.

Süßmandel: Prunus dulcis var. Dulcis
Synonyme: Prunus amygdalus var. sativa (dulcis) DC., Amygdalus
communis
var. sativa F.C.L
UDWIG, Amygdalus communis var. dulcis DC.

Bittermandel: Prunus dulcis var. amara (DC.) BUCHHEIM
Synonyme: Prunus amygdalus var. amara (DC.) FOCKE
(Familie der Rosaceae, Rosengewächse)

Herkunft:

Ursprünglich beheimatet im westlichen Zentralasien.
In großem Umfang angebaut in den Mittelmeerländern, Westasien, Südafrika, Südaustralien, Kalifornien und Nordwestchina.

Mandelkleie

Andere Bezeichnungen:

Farina Amygdalarum, Placenta Amygdalarum

Beschreibung, Inhaltsstoffe

Die bei der Gewinnung von Mandelöl anfallenden Preßrückstände, die noch etwa 10% Öl und etwas Emulsin enthalten, kommen als Mandelkleie in den Handel.

Verwendung

Als Bestandteil von Peelingcremes in der Kosmetik verwendet. Peelingcreme entfernt durch den Gehalt an Mandelkleie und durch sanftes Massieren mit den Fingerkuppen überflüssige Hornhautschüppchen. Bei sehr unreiner und fetter Haut setzt man eine Mischung aus Mankleie und Seesand ein. Auch in Waschungen und Packungen kann die heilende, glättende und erfrischende Wirkung der Mandelkleie auf die Haut ausgenutzt werden.

Rezept für Peelingcreme: JEAN PÜTZ, CHR. NIKLAS, Cremes und sanfte Seifen, S. 73.


Literaturhinweise


Erstellt am: 08.01.1996 * Letzte Änderung am 21.06.1999

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