Laborgeprüft! Spezifikation
Die nachfolgende Spezifikation dokumentiert die zum Ausstellungszeitpunkt (siehe unten) geführte Qualität der Ware. Wir behalten uns jedoch jederzeit vor, notwendig werdende Spezifikationsänderungen vorzunehmen. Eine einwandfreie Qualität der Produkte gewährleisten wir im Rahmen unserer Verkaufsvereinbarungen. Der Einsatz der von uns bezogenen Stoffe muß in Einklang mit den national bzw. lokal gültigen gesetzlichen Vorschriften erfolgen. Die nachstehenden Angaben befreien den Abnehmer wegen der Fülle möglicher Einflüsse bei Verarbeitung und Anwendung nicht von eigenen Prüfungen und Versuchen. Die Eignung für einen konkreten Einsatzzweck kann aus unseren Angaben nicht abgeleitet werden.

Magnesiumcarbonat basisch, leicht - Art.-Nr.: 90-0250

Bezeichnungen für den Stoff: (Leichtes) Basisches Magnesiumcarbonat, Wasserhaltiges, basisches Magnesiumcarbonat, Basisch-kohlensaures Magnesium; Magnesium subcarbonicum leve, Magnesium carbonicum praecipitatum, Magnesia carbonica (lat. alt); Magnesii subcarbonas levis (lat. neu)
CAS - Nummer: [39409-82-0]
Qualitätsvorgabe: reinst (puriss.); Ph.Eur. 4.Ausg., Grundwerk 2002
Rohstoff zum Gebrauch in der Produktion, zur Verarbeitung oder zum Umpacken
Prüfvorschrift: Ph.Eur.4.00 / 0042 (Seite 2302f), Prüfumfang siehe Tabelle unten
Verwendete Literatur: Hunnius 7. Aufl., S. 872 (1993), DAB 6, DAB 7 Kommentar (Böhme/Hartke)
Eigenschaften:
Aussehen: weißes, leichtes und voluminöses Pulver entspr.
Geruch: geruchlos entspr.
Löslichkeit: praktisch unlöslich in Wasser, löslich in verdünnten Mineralsäuren unter starkem Aufbrausen entspr.

Identitätsprüfung: A/B/C positiv

A. Schüttdichte: 15 g Substanz nehmen ein Schüttvolumen von etwa 180 ml ein.

B. Die zu prüfende Substanz gibt die Identitätsreaktion auf Carbonat (Prüfung nach 2.3.1 Ph.Eur.)

C. Etwa 15 mg Substanz werden in 2 ml verdünnter Salpetersäure R gelöst. Die mit verdünnter Natriumhydroxid-Lösung R neutralisierte Lösung gibt die Identitätsreaktion auf Magnesium (gem. 2.3.1 Ph.Eur.):

Die Lösung von etwa 15 mg Substanz in 2 ml verdünnter Salpetersäure R, die mit verdünnter Natriumhydroxidlösung R neutralisiert wurde, wird verwendet: Wird diese Lösung mit 1 ml verd. Ammoniak-Lösung R 1 versetzt, so entsteht ein weißer Niederschlag, der sich nach Zusatz von 1 ml Ammoniumchlorid-Lösung R wieder löst. Nach Zusatz von 1 ml Natriummonohygrogenphosphat-Lösung R entsteht ein weißer, kristalliner Niederschlag.

------->zusätzlich nach Jander et al. mit Titangelb (es bildet sich ein roter, charakteristischer Farblack)

Reinheitsprüfung (*): entspricht Prüfvorschrift

Prüfparameter Sollwert (Ph.Eur.4.00) Spezifikation (OMI900250)
Aussehen der Lösung
(Prüflösung in Essigsäure gem. Vorschrift)
Färbung begrenzt (FVL B4) entspricht
Lösliche Stoffe max. 1,0% < 1,0%
In Essigsäure unlösliche Stoffe max. 0,05% < 0,05%
Chlorid (Cl) max. 0,07% < 0,07%
Sulfat (SO4) max. 0,3% < 0,3%
Arsen (As) max. 2 ppm < 2 ppm
Calcium (Ca) max. 0,75% < 0,75%
Eisen (Fe) max. 0,04% < 0,04%
Schwermetalle (als Pb) max. 20 ppm < 20 ppm

Gehaltsbestimmung (*): entspricht Prüfvorschrift

Parameter Sollwert (Ph.Eur.4.00) Spezifikation (OMI900250)
Gehalt, berechnet als MgO Mr 40,30 (komplexometrisch) 40,0 - 45,0% 40,0 -45,0 (between)

Die mit (*) versehenen Prüfungen werden im qualifizierten Prüflabor des Produzenten durchgeführt. Die Originalanalyse liegt jeweils chargenbezogen vor.

Stand der Daten: 14.03.2004
Dateiname: 900250-s.htm
Verantwortlicher QC: Peter Rau
Interne Prüfziffer: 13114
Zeichen: P. Rau